Obsidian Sync
Ihre Notizen synchronisieren über Ihren eigenen Server
Self-hosted LiveSync auf einer CouchDB, die wir für Sie betreiben. Dieselben Geräte, dasselbe Obsidian, kein fremdes Abo — und eine Passphrase, die wir nicht haben.
Über Ihre eigene Adresse hier gelandet?
Dann haben Sie die Adresse Ihrer Instanz in den Browser getippt und ein Passwortfenster gesehen. Es ist nichts kaputt: Diese Adresse ist ein Sync-Endpunkt, keine Website — für einen Browser gibt es dort nichts zu zeigen. Benutzername und Passwort gehören in die Einstellungen des Obsidian-Plug-ins; die Schritte stehen unten, Ihre eigenen Werte auf der Instanzseite im Panel.
Was Sie bekommen
- Der Server gehört Ihnen
- Eine CouchDB-Instanz auf unserem Anwendungsknoten, mit so vielen Vaults, wie die Festplatte zulässt. Eine Datenbank pro Vault, angelegt aus dem Plug-in heraus.
- Wir können es nicht lesen
- Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung richten Sie im Plug-in mit einer selbst gewählten Passphrase ein. Auf dem Server kommt bereits Chiffretext an — für uns, für den Support und für jeden, der die Platte mitnähme.
- Rechner und Telefon
- Desktop und Mobilgerät, übertragen werden nur geänderte Teile, deshalb fühlt sich tägliches Schreiben sofort an. Ein zweites Gerät richten Sie mit einem eingefügten Link ein.
- Passt in den Tarif
- 512 MB der Anwendungsleistung, die Ihr Tarif bereits enthält. Neben einem KI-Agenten passt das immer noch in Growth Store — ohne Zukauf.
Mit Hermes
Ein zweites Gehirn für Ihren KI-Agenten
Verbinden Sie einen Vault mit Ihrem Hermes-Agenten, und er erhält Ihre Notizen als gewöhnliche Dateien, in beide Richtungen binnen Sekunden. Daraus baut und pflegt er ein verlinktes Wiki — Kontakte, Projekte, Aufgaben, Dokumente, Abläufe — in seinem eigenen Ordner Hermes, ohne Ihre Notizen je zu verschieben oder zu ändern. Sprachaufnahmen werden auf dem Server transkribiert. Kein GitHub, keine Tokens, kein zusätzliches Abo.
So richten Sie es einSo verbinden Sie es
Alle Schritte passieren in Obsidian auf Ihrem eigenen Rechner. Die Schaltflächen nennen wir auf Englisch, weil das Plug-in sie so anzeigt.
Plug-in installieren
In Obsidian: Einstellungen → Community plugins → Restricted mode ausschalten → Browse → nach „Self-hosted LiveSync“ suchen → Install → Enable.
Einrichtung starten
Öffnen Sie die Plug-in-Einstellungen. Wählen Sie „I am setting this up for the first time“ und dann „Configure a remote manually“. „Connect with Setup URI“ im Setup-Tab ist der Schritt für ein zweites Gerät, nicht für dieses.
Verschlüsselungs-Passphrase festlegen
Schalten Sie „End-to-End Encryption“ ein und vergeben Sie eine selbst ausgedachte Passphrase. Sie macht die Inhalte Ihrer Notizen für alle unlesbar — auch für uns. Wenn auch die Dateinamen verborgen bleiben sollen, schalten Sie zusätzlich „Obfuscate Properties“ ein; ohne das sehen wir Namen und Größen, niemals jedoch Inhalte.
Verbindungsdaten eintragen
Wählen Sie „CouchDB“ und füllen Sie die vier Felder aus. Drei davon stehen unten — jedes mit einem Klick kopierbar. Das Passwort steht im Kasten „Zugangsdaten“ über dieser Anleitung. Den Datenbanknamen haben wir für Sie vergeben.
Überschreiben des Servers bestätigen
Das Plug-in zeigt eine Warnung mit zwei Kontrollkästchen und einer Frage nach der Sicherung. Es geht um den SERVER, nicht um Ihre Notizen: Der Server ist leer, die Dateien auf Ihrem Rechner bleiben unangetastet. Beide Kästchen ankreuzen, den Vault-Ordner sichern, „I have created a backup of my Vault“ wählen, dann „I Understand, Overwrite Server“. Die Warnung zu anderen Geräten betrifft bereits verbundene.
Zwei Fragen beantworten
Bei „No Synchronisation Settings Found“ wählen Sie „Use this device's settings“ — Ihr Rechner hat die Notizen, der Server nicht. Danach bestätigen Sie den Hinweis zu den deaktivierten optionalen Funktionen.
Synchronisation fortsetzen — hier bleiben die meisten hängen
Das Plug-in pausiert die Replikation nach einem eigenen Update und zeigt „Synchronisation paused for compatibility review“. Wählen Sie die mittlere Schaltfläche, „Resume synchronisation“. Violett hervorgehoben ist „Keep synchronisation paused“ — genau das Falsche; die Farbe markiert die vorsichtige, nicht die empfohlene Wahl. Ist der Dialog weg, kommt er beim Neustart von Obsidian zurück. Steht im Log „An update has been detected. Please open the Settings dialogue and check the Change Log“, ignorieren Sie es: Diese Meldung stammt aus einer älteren Version, das Change Log entsperrt nichts.
Sync-Modus einschalten
In den Plug-in-Einstellungen, Tab 🔄: Synchronization Preset → „LiveSync“ wählen → „Apply“. Sonst bleibt der Modus auf „On events“ mit ausgeschalteten Ereignissen — eine Konfiguration, die vollständig aussieht und nie eine Notiz sendet.
Prüfen, ob es läuft
Der Zähler „Sync ↑ ↓“ in der Ecke des Editors steht nicht mehr auf null, und eine neue Notiz erscheint dort Sekunden nach dem Speichern. Erzwingen können Sie einen Durchlauf über die Befehlspalette → „Self-hosted LiveSync: Replicate now“.
Telefon oder zweiten Rechner hinzufügen
Auf dem funktionierenden Gerät: Setup-Tab → „Copy the current settings to a Setup URI“ (oder „Show QR code“, bequemer fürs Telefon) und eine einmalige Passphrase vergeben. Auf dem neuen Gerät das Plug-in installieren, „I am adding a device“ → „Use a Setup URI“, einfügen oder scannen, dann „Test Settings and Continue“ und „Restart and Fetch Data“.
Die Verschlüsselungs-Passphrase gehört allein Ihnen. Niemand hier kann sie wiederherstellen — weder der Support noch wir. Notieren Sie sie sicher, bevor Sie Obsidian schließen.